Lenis Traumwelt - Geschichten zum Träumen
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Leni hält ihren leuchtenden Traumstern neben einer Schlaflaterne, umgeben von Luna, Fina, Pipo und Bruno auf einer Wolke.

ca. 15 Min. · 2.336 Wörter

Leni und die leise Schlaflaterne

Am Abend war es in Lenis Zimmer ganz still.

Die Decke lag weich über ihren Beinen, und auf dem Kissen neben ihr schlief schon ihr Teddy. Draußen vor dem Fenster war der Himmel dunkelblau. Der Mond hing rund und freundlich über den Dächern, und die Sterne funkelten so leise, als würden sie sich gegenseitig Gute Nacht sagen.

Leni lag in ihrem Bett und hielt ihren kleinen Traumstern in beiden Händen.

Der Traumstern war warm. Nicht heiß. Nur ganz sanft warm. So warm wie eine kleine Hand, die sagt: Ich bin da.

Leni streichelte ihn mit dem Daumen. „Gute Nacht, kleiner Traumstern“, flüsterte sie.

Da glitzerte der Traumstern einmal silbern. Dann einmal goldgelb. Dann noch einmal ganz zart rosa.

Leni blinzelte. Sie kannte dieses Leuchten inzwischen gut. Wenn der Traumstern so blinkte, dann war irgendwo in der Nacht etwas Kleines passiert. Etwas, das Hilfe brauchte. Nichts Lautes. Nichts Gefährliches. Nur etwas, das ein warmes Herz brauchte.

Plötzlich klopfte es am Fenster.

Tipp. Tipp. Tipp.

Leni setzte sich auf. „Wer ist da?“, fragte sie leise.

Das Fenster öffnete sich einen winzigen Spalt, und zwei lange, weiche Ohren schoben sich herein.

„Pssst, Leni“, flüsterte Luna, der Hase. „Wir sind es.“

Luna hüpfte auf das Fensterbrett. Sein Fell schimmerte silbrig, als hätte der Mond ihm kleine Sterne hineingekämmt. Hinter ihm flatterte Pipo, der Vogel, ganz vorsichtig ins Zimmer. Seine Flügel machten nur ein leises Wusch.

„Hallo Leni“, piepste Pipo. „Du musst nicht erschrecken. Wir flüstern heute ganz besonders.“

Da schlich auch Fina, der Fuchs, herein. Ihr roter Schweif war buschig und weich, und an seiner Spitze funkelten winzige Sternchen. Fina setzte ihre Pfoten ganz leise auf den Teppich.

„Heute braucht jemand Licht“, sagte sie.

Leni schaute auf ihren Traumstern. Er leuchtete wieder rosa. „Wer braucht Licht?“

Von draußen hörte sie ein freundliches Brummen. „Die kleinen Traumtiere“, sagte Bruno, der Bär.

Bruno stand unten im Garten und winkte mit seiner großen Tatze. Er war viel zu groß für das Fenster, aber sein Gesicht sah so lieb aus, dass Leni sofort lächeln musste.

„Was sind Traumtiere?“, fragte Leni.

Luna legte die Ohren weich nach hinten. „Das sind winzige Tiere, die nachts die schönsten Träume zu den Kindern bringen. Ein Traumlämmchen bringt Kuschelträume. Eine Traumschildkröte bringt langsame, ruhige Träume. Und ein kleiner Traummarienkäfer bringt Träume mit bunten Punkten.“

„Oh“, sagte Leni. „Das klingt schön.“

„Ja“, piepste Pipo. „Aber heute finden sie ihren Weg nicht.“

Fina nickte ernst. „Im Sternengarten steht die Schlaflaterne. Sie leuchtet jede Nacht ganz weich und zeigt den Traumtieren den Weg zu ihren Traumkörbchen. Doch heute ist sie ausgegangen.“

Leni drückte ihren Traumstern an sich. „Dann können die Traumtiere nicht schlafen?“

„Genau“, brummte Bruno von draußen. „Und wer nicht schlafen kann, wird sehr, sehr müde.“

Leni sah zu ihrem Bett. Es war warm und gemütlich. Aber ihr Herz sagte: Wir helfen.

„Dann gehen wir zur Schlaflaterne“, sagte sie.

Der Traumstern in ihren Händen wurde heller. Er schwebte langsam nach oben, drehte sich einmal im Kreis und wurde größer. Aus seinem Licht formte sich eine kleine Sternenschaukel mit weichen goldenen Rändern.

Leni zog ihre Kuschelsocken an, nahm ihren Teddy mit und stieg vorsichtig durch das Fenster in die Sternenschaukel. Luna hüpfte neben sie. Fina rollte ihren Schweif ordentlich um die Pfoten. Pipo setzte sich auf den oberen Sternenzacken. Bruno kletterte mit einem sehr vorsichtigen Brumm hinein, und die Sternenschaukel wackelte nur ein kleines bisschen.

„Alle bereit?“, fragte Leni.

„Bereit“, flüsterte Luna. „Bereit“, sagte Fina. „Piep-bereit“, piepste Pipo. „Bärenbereit“, brummte Bruno.

Da hob der Traumstern die Sternenschaukel in die Luft.

Ganz langsam. Ganz leise.

Sie flogen über Lenis Garten, über die schlafenden Häuser und über die dunklen Baumspitzen. Der Wind strich so sanft an Lenis Wangen vorbei, dass es sich anfühlte wie ein Gute-Nacht-Kuss.

Unter ihnen wurden die Lichter der Häuser klein wie Glühwürmchen. Über ihnen wurden die Sterne groß wie freundliche Augen.

„Da vorne ist der Sternengarten“, sagte Luna.

Leni schaute nach vorn. Zwischen zwei silbernen Wolken lag ein Garten, der mitten in der Nacht schwebte. Er hatte Wege aus Mondstaub, Beete voller Sternenblumen und kleine Büsche, an denen winzige Lichtkugeln hingen wie Früchte.

Aber der Garten war dunkler, als Leni gedacht hatte.

In der Mitte stand eine Laterne. Sie war nicht groß. Sie war klein und rund, mit einem Dach wie ein Pilzhütchen und einem Griff aus goldenem Sternendraht. Normalerweise musste sie wunderschön leuchten. Doch jetzt war sie grau und still.

Um die Laterne herum saßen viele kleine Traumtiere.

Ein flauschiges Traumlämmchen gähnte. Eine Traumschildkröte hatte den Kopf fast ganz in ihren Panzer gezogen. Ein Traumigel rollte sich ein und wieder aus, weil er keinen bequemen Schlafplatz fand. Und ein kleiner Traummarienkäfer saß auf einem Blatt und rieb sich müde die Augen.

„Oh je“, flüsterte Leni. „Sie sind alle wach.“

Das Traumlämmchen sah zu ihr hoch. „Ist die Schlaflaterne wieder an?“, fragte es mit einer winzigen Stimme.

„Noch nicht“, sagte Leni sanft. „Aber wir schauen nach.“

Sie stiegen aus der Sternenschaukel. Der Mondstaubweg fühlte sich weich unter Lenis Füßen an. Er knirschte nicht. Er raschelte nicht. Er machte nur ein kleines Pfff, Pfff, Pfff.

Fina ging zuerst zur Laterne. Sie schnupperte vorsichtig daran. „Sie riecht nicht kaputt“, sagte sie.

Pipo flog einmal um die Laterne herum. „Kein Loch. Kein Riss. Kein Wackelklapper.“

Bruno setzte sich daneben und betrachtete die Laterne mit seinen freundlichen Bärenaugen. „Vielleicht ist sie einfach müde“, brummte er.

Leni legte ihre Hand an das kleine Glas der Laterne. Es war kühl.

„Hallo, Schlaflaterne“, sagte Leni leise. „Warum leuchtest du nicht?“

Zuerst passierte nichts.

Dann hörten alle ein winziges Seufzen. Es kam aus der Laterne.

„Ich möchte ja leuchten“, flüsterte eine zarte Stimme. „Aber mein Licht ist ganz klein geworden.“

Luna rückte näher. „Warum denn?“

Die Laterne seufzte wieder. „Ich leuchte jede Nacht für die Traumtiere. Ich zeige ihnen den Weg. Ich passe auf, dass niemand stolpert. Aber heute haben alle so schnell gerufen: Hierher! Dorthin! Mehr Licht! Noch heller! Und da wurde ich ganz durcheinander.“

Das Traumlämmchen senkte den Kopf. „Ich wollte nur mein Körbchen finden.“

„Ich auch“, murmelte die Traumschildkröte.

Die Laterne flüsterte: „Je lauter alle wurden, desto kleiner wurde mein Licht. Denn mein Licht ist ein Schlaflicht. Es mag es ruhig.“

Leni nickte langsam. Das verstand sie. Manchmal, wenn alles zu laut war, wollte sie auch nur noch in ihre Decke kuscheln.

„Dann brauchen wir keine laute Hilfe“, sagte Leni. „Wir brauchen leise Hilfe.“

„Leise Hilfe kann ich gut“, flüsterte Luna.

„Ich auch“, sagte Fina.

Pipo legte einen Flügel vor seinen Schnabel. „Ich piepse nur ganz sacht.“

Bruno hob seine große Tatze. „Und ich brumme extra weich.“

Leni setzte sich vor die Schlaflaterne. Sie legte ihren Traumstern auf ihren Schoß. Der Stern funkelte ganz ruhig.

„Vielleicht können wir der Laterne zeigen, wie ruhig die Nacht sein kann“, sagte Leni.

Alle Traumtiere rückten näher. Aber niemand drängelte. Niemand rief. Niemand hüpfte wild herum.

Luna begann, mit seinen weichen Pfoten ganz langsam auf den Mondstaubweg zu tippen. Tapp. Tapp. Tapp.

Fina strich mit ihrem Schweif über die Sternenblumen, und die Blüten wiegten sich leise hin und her. Ssssch. Ssssch. Ssssch.

Pipo flog kleine Kreise über der Laterne. Seine Flügel rauschten so sanft wie ein Schlaflied. Wusch. Wusch. Wusch.

Bruno atmete tief ein und aus. Sein Brummen war so weich, dass es eher wie ein warmes Schnurren klang. Mmmh. Mmmh. Mmmh.

Leni hielt den Traumstern und flüsterte: „Alles ist gut. Die Nacht ist da. Die Sterne passen auf. Und niemand ist allein.“

Da leuchtete im Inneren der Schlaflaterne ein winziger Punkt. Er war kaum größer als ein Krümel.

„Da!“, piepste Pipo, aber dann hielt er sich schnell den Schnabel zu. „Entschuldigung. Da“, piepste er noch einmal viel leiser.

Die Laterne kicherte ganz zart. „Das war schon besser.“

Leni lächelte. „Wir machen weiter.“

Das Traumlämmchen legte sich neben die Laterne und kuschelte den Kopf auf die Pfoten. „Ich kann auch helfen“, flüsterte es. „Ich kann ganz ruhig träumen.“

„Und ich kann langsam blinzeln“, sagte die Traumschildkröte.

Sie blinzelte. Langsam. Einmal. Zweimal. Dreimal.

Der Traumigel rollte sich vorsichtig zusammen, aber diesmal blieb er still liegen. Der Traummarienkäfer deckte sich mit einem kleinen Blatt zu.

Die Schlaflaterne wurde etwas heller. Ihr Licht war nicht grell. Es war weich und warm, wie Honig im Mondschein.

Aber noch reichte es nicht bis zu den kleinen Traumkörbchen am Rand des Gartens.

Fina schaute aufmerksam auf den Boden. „Vielleicht fehlt der Laterne etwas“, sagte sie.

„Was denn?“, fragte Leni.

Fina deutete mit der Pfote auf den Fuß der Laterne. Dort war eine kleine runde Stelle. Sie sah aus wie ein Knopf. Aber in der Mitte war ein winziges Loch.

„Hier war bestimmt ein Lichtfunke“, sagte Fina.

Die Schlaflaterne seufzte. „Ja. Mein Schlaflichtfunke. Er ist mir herausgepurzelt, als ich vor lauter Rufen gezittert habe.“

„Wo ist er hingefallen?“, fragte Luna.

„Ich weiß es nicht“, flüsterte die Laterne. „Er ist sehr klein. Und er versteckt sich, wenn es laut ist.“

Leni schaute ihren Traumstern an. „Kannst du uns helfen?“

Der Traumstern blinkte einmal sanft. Dann schickte er einen zarten Lichtstreifen über den Boden. Der Streifen war nicht hell wie eine Taschenlampe. Er war weich wie ein Mondfaden.

„Wir suchen langsam“, sagte Leni.

Also suchten alle.

Luna schaute unter die Sternenblumen. Fina schnupperte zwischen den Lichtkugel-Büschen. Pipo flog über die Wege und hielt nach einem kleinen Glitzern Ausschau. Bruno hob behutsam einen großen Mondstein an und stellte ihn ganz vorsichtig wieder ab. Leni ging mit dem Traumstern in der Hand Schritt für Schritt über den Gartenweg.

Dabei sang sie kein richtiges Lied. Sie summte nur. Ganz leise.

„Mmm, mmm, kleiner Stern, komm zurück, wir haben dich gern.“

Da raschelte etwas in einem Beet voller Nachtveilchen.

Leni blieb stehen. „Habt ihr das gehört?“

Alle wurden ganz still.

Raschel.

Zwischen zwei Blättern blitzte ein winziges Licht auf.

Pipo flatterte aufgeregt, aber ganz leise. „Da ist etwas!“

Luna hoppelte hinüber und beugte sich vor. „Hallo? Bist du der Schlaflichtfunke?“

Das kleine Licht zitterte. Es sah aus wie ein goldener Tropfen mit winzigen Sternen darin.

„Vielleicht“, flüsterte es.

Leni kniete sich vorsichtig hin. „Du musst keine Angst haben. Wir rufen nicht. Wir sind ganz leise.“

Der Schlaflichtfunke funkelte ein bisschen heller. „Ist die Laterne noch traurig?“

„Ein bisschen“, sagte Leni ehrlich. „Aber sie wartet auf dich.“

„Ich wollte nicht weglaufen“, sagte der Funke. „Es war nur so laut. Da bin ich erschrocken und in die Blumen gehüpft.“

Bruno nickte verständnisvoll. „Das passiert manchmal. Auch kleine Funken brauchen Ruhe.“

Fina legte ihren Schweif wie eine weiche Brücke zwischen das Beet und Lenis Hand. „Du kannst darübergehen, wenn du magst.“

Der Schlaflichtfunke zögerte. Dann hüpfte er auf Finas Schweifspitze. Von dort hüpfte er auf Lunas Pfote. Dann auf Pipos Flügel. Dann auf Brunos große Tatze. Und schließlich ganz sanft in Lenis Hand.

Er war warm. So warm wie ein winziges Schlummerlicht.

Leni trug ihn zur Schlaflaterne zurück. Alle Traumtiere machten Platz. Niemand drängelte. Niemand rief.

„Schlaflaterne“, flüsterte Leni. „Wir haben deinen Funken gefunden.“

Die Laterne bebte vor Freude. „Oh, mein kleiner Schlaflichtfunke.“

Leni setzte den Funken vorsichtig in die runde Stelle am Fuß der Laterne.

Einen Moment war alles still.

Dann begann die Schlaflaterne zu leuchten.

Erst ganz klein. Dann etwas größer. Dann rund und warm und wunderbar weich.

Goldenes Licht floss über den Mondstaubweg. Es berührte die Sternenblumen, die Lichtkugel-Büsche und die kleinen Traumtiere. Es zeigte zu den Körbchen am Rand des Gartens, zu den Moosbetten unter den Blättern und zu den winzigen Hängematten zwischen den Sternengräsern.

„Oh“, seufzte das Traumlämmchen. „Jetzt finde ich mein Körbchen.“

„Ich auch“, murmelte die Traumschildkröte und gähnte so langsam, dass Leni mitgähnen musste.

Der Traummarienkäfer krabbelte in sein Blattbett. Der Traumigel rollte sich in eine kleine Moosmulde. Ein winziger Traumschmetterling setzte sich unter eine Blüte und klappte die Flügel zu.

Überall im Sternengarten wurde es ruhig.

Die Schlaflaterne leuchtete nicht sehr hell. Genau richtig. So hell, dass man den Weg sehen konnte. So weich, dass man dabei müde wurde.

„Danke“, flüsterte die Laterne. „Ihr habt mir nicht nur meinen Funken zurückgebracht. Ihr habt mir auch die Ruhe zurückgebracht.“

Leni streichelte das warme Glas. „Du darfst leise leuchten. Das reicht.“

„Leise ist manchmal genau richtig“, sagte Luna.

„Und warm“, sagte Fina.

„Und gemütlich“, piepste Pipo.

„Und bärig gut“, brummte Bruno.

Da mussten alle leise lachen. Nicht laut. Nur so, dass die Sterne ein bisschen mitfunkelten.

Die Traumtiere schliefen nun eins nach dem anderen ein. Das Traumlämmchen träumte von weichen Wolken. Die Traumschildkröte träumte von einem langsamen Mondspaziergang. Der Traummarienkäfer träumte von roten Punkten und goldenen Blättern. Und der Schlaflichtfunke kuschelte sich tief in die Laterne hinein.

Leni wurde auf einmal sehr müde. Ihre Augenlider fühlten sich schwer an. Der Traumstern schwebte zu ihr und stupste sanft ihre Hand.

„Zeit nach Hause“, flüsterte Luna.

Leni nickte. „Gute Nacht, Schlaflaterne.“

„Gute Nacht, Leni“, flüsterte die Laterne. „Danke für dein leises Herz.“

Leni stieg in die Sternenschaukel. Luna kuschelte sich an ihre Seite. Fina legte den Schweif um ihre Pfoten. Pipo setzte sich wieder auf den Sternenzacken. Bruno nahm vorsichtig Platz und gähnte ein großes, weiches Bärengähnen.

Die Sternenschaukel hob ab.

Sie flog aus dem Sternengarten hinaus, vorbei an den silbernen Wolken und den freundlichen Sternen. Unten schlief die Welt. Oben funkelte die Nacht.

Leni sah noch einmal zurück. Die Schlaflaterne leuchtete im Sternengarten wie ein kleines goldenes Herz.

„Jetzt finden alle ihren Weg“, murmelte Leni.

„Ja“, sagte Luna. „Auch die Träume.“

Die Sternenschaukel glitt über Lenis Garten und hielt vor ihrem Fenster. Ganz vorsichtig trug Bruno sie hinein. Luna deckte ihre Füße zu. Fina legte den Teddy wieder neben ihr Kissen. Pipo zupfte die Decke glatt.

Der Traumstern wurde wieder klein und legte sich in Lenis Hand.

„Gute Nacht“, flüsterte Leni.

„Gute Nacht, Leni“, flüsterten Luna, Fina, Pipo und Bruno.

Dann waren sie fort.

Das Fenster war geschlossen. Der Mond schaute freundlich herein. Und Lenis Traumstern leuchtete noch einmal ganz sanft.

Einmal silbern. Einmal goldgelb. Einmal rosa.

Dann wurde alles ruhig.

Leni kuschelte sich tief in ihre Decke. In ihrem Traum stand sie im Sternengarten. Vor ihr leuchtete die kleine Schlaflaterne. Und um sie herum schliefen alle Traumtiere friedlich ein.

Ganz leise. Ganz warm. Ganz geborgen.

Und auch Leni schlief.