Lenis Traumwelt - Geschichten zum Träumen
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Leni, Oskar, Ellen und Thea sitzen abends auf dem warm beleuchteten Sonnendeck eines Weltreiseschiffs und lauschen einer kleinen Trommel, während das Meer im Mondlicht glitzert.

ca. 16 Min. · 2.254 Wörter

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Leni und die Abendmusik auf dem Sonnendeck

Leni und die Abendmusik auf dem Sonnendeck

Es war ein warmer Abend auf dem großen Weltreiseschiff.

Das Schiff glitt ganz ruhig über das Meer.

Es machte nur ein leises Schschsch, wenn die Wellen an seine weiße Seite kuschelten. Der Himmel war weich rosa, dann orange, dann langsam dunkelblau. Ein paar kleine Wolken schwammen oben wie Watteboote. Und ganz weit hinten, dort wo das Wasser den Himmel berührte, funkelte schon der erste Stern.

Leni stand mit Mama und Papa auf dem Sonnendeck.

Sie trug ihr leichtes Urlaubskleid und hatte eine kleine Sternenspange im Haar. Der Wind spielte damit und zupfte freundlich an ihren Locken.

„Hör mal“, sagte Mama leise.

Leni hielt den Atem an.

Da war Musik.

Nicht laut. Nicht wild. Sondern ganz sanft.

Pling.

Plong.

Tumm.

Eine kleine Melodie wehte über das Deck. Sie kam von der Ecke mit den gemütlichen Sesseln, den Lichterketten und den großen Pflanzenkübeln. Dort saßen ein paar Menschen und hörten einem Musiker zu, der auf einer kleinen Gitarre spielte. Neben ihm lagen eine Rassel, ein Glöckchen und eine kleine runde Trommel.

Leni lächelte.

„Das klingt wie Urlaub“, flüsterte sie.

In diesem Moment hörte sie schnelle Schritte.

„Leni!“

Oskar kam angelaufen. Er hatte eine blaue Jacke an, die ein bisschen zu groß war, und seine Haare sahen aus, als hätte der Wind sie gerade gekitzelt.

Hinter ihm kamen Ellen und Thea.

Ellen hielt eine kleine Muschel in der Hand, die sie am Nachmittag in einem Laden am Hafen bekommen hatte. Thea trug ihren Sonnenhut, obwohl die Sonne schon fast schlafen ging.

„Wir haben dich gesucht“, sagte Oskar.

„Die Abendmusik fängt an“, sagte Ellen.

„Und da hinten gibt es Kissen“, sagte Thea. „Ganz viele.“

Leni sah zu Mama und Papa.

Papa nickte. „Wir setzen uns gleich dort drüben hin. Ihr könnt auf den Kissen zuhören.“

„Aber schön zusammenbleiben“, sagte Mama.

„Ja“, sagten die vier Kinder fast gleichzeitig.

Sie liefen nicht schnell, sondern tapsten vorsichtig über das Deck, denn der Abend war schon gemütlich geworden. Die Lichterketten leuchteten warm. Kleine Lampen auf den Tischen sahen aus wie goldene Glühwürmchen in Gläsern. Überall roch es nach Meer, Holz und ein bisschen nach süßem Kakao.

Die Kinder fanden vier weiche Kissen ganz vorne.

Leni setzte sich in die Mitte. Oskar rechts neben sie, Ellen links neben sie und Thea direkt davor, weil sie so gern alles ganz genau sehen wollte.

Der Musiker lächelte ihnen zu.

„Guten Abend, kleine Weltreisende“, sagte er freundlich.

„Guten Abend“, antworteten die Kinder.

Dann spielte er weiter.

Pling, plong, pling.

Die Gitarre klang wie kleine helle Tropfen.

Das Glöckchen machte kling.

Die Rassel machte schschsch.

Und die runde Trommel machte tum.

Aber plötzlich machte die Trommel nicht mehr tum.

Sie machte nur noch…

Tupp.

Ganz leise.

Der Musiker sah sie überrascht an.

Er klopfte noch einmal vorsichtig mit den Fingern darauf.

Tupp.

Dann noch einmal.

Tupp.

„Na so was“, murmelte er. „Vorhin klang sie doch noch schön warm.“

Leni beugte sich vor.

Die kleine Trommel lag auf einem roten Tuch. Sie war rund und hatte ein helles Fell oben. Um ihren Rand waren kleine bunte Bänder geknotet. Ein gelbes Band, ein blaues Band, ein grünes Band und ein rotes Band.

Und Leni war sich ganz sicher: Das blaue Band zitterte.

Nicht viel.

Nur ein kleines bisschen.

„Hast du das gesehen?“, flüsterte Leni.

Oskar nickte. „Das Band hat gewackelt.“

Ellen hielt ihre Muschel ans Ohr. „Vielleicht sagt die Trommel etwas.“

Thea machte große Augen. „Kann eine Trommel sprechen?“

In Lenis Welt konnte fast alles sprechen, wenn man nur leise genug zuhörte.

Also legte Leni den Kopf schräg und lauschte.

Erst hörte sie das Meer.

Schschsch.

Dann den Wind.

Huuu.

Dann die Gitarre.

Pling.

Und dann hörte sie etwas ganz Kleines.

„Ich kann nicht“, wisperte die Trommel.

Leni blinzelte.

„Du kannst nicht?“, fragte sie so leise, dass nur ihre Freunde es hörten.

Das blaue Band zitterte wieder.

„Ich habe meinen Abendrhythmus verloren“, flüsterte die Trommel. „Ohne meinen Rhythmus klingt mein Bauch nur noch tupp. Und tupp ist kein richtiger Schlafklang.“

Oskar sah die Trommel ernst an. „Was ist denn ein Abendrhythmus?“

Die Trommel seufzte. Es klang wie ein ganz winziger Pustewind.

„Ein Abendrhythmus ist ein Herzklopfen für die Nacht. Er sagt den Schultern: Nun dürft ihr weich werden. Er sagt den Augen: Nun dürft ihr müde werden. Er sagt den Gedanken: Nun müsst ihr nicht mehr hüpfen.“

Thea legte ihre Hände auf die Knie. „Das klingt wichtig.“

„Sehr wichtig“, sagte die Trommel. „Aber heute ist alles neu. Das Schiff brummt. Die Wellen rauschen. Die Möwen rufen. Die Teller klappern. Die Kinder lachen. Überall sind Geräusche. Ich finde meinen leisen Takt nicht mehr.“

Ellen streichelte vorsichtig das rote Tuch neben der Trommel. „Wir helfen dir.“

„Ja“, sagte Leni. „Wir suchen deinen Abendrhythmus.“

Der Musiker hatte inzwischen wieder Gitarre gespielt, ganz ruhig, damit niemand merkte, dass die Kinder mit einer Trommel sprachen. Mama und Papa saßen nicht weit weg und tranken Tee. Sie sahen zu Leni hinüber und lächelten, weil Leni so friedlich mit ihren neuen Freunden beisammensaß.

„Wo suchen wir zuerst?“, fragte Oskar.

Leni schaute über das Sonnendeck.

Dort gab es viele Abendgeräusche.

Ein Kellner schob einen Wagen vorbei.

Klickerklack, klickerklack.

Eine Tür öffnete und schloss sich.

Wupp.

Irgendwo lachte ein Kind.

Hihi.

Und unter allem hörte man immer das Meer.

Schschsch.

„Vielleicht müssen wir die Geräusche sortieren“, sagte Leni.

„Wie Muscheln“, sagte Ellen.

„Oder Bauklötze“, sagte Thea.

Oskar klopfte vorsichtig mit zwei Fingern auf sein Knie.

Tapp. Tapp.

„Ist das ein Rhythmus?“

Die Trommel lauschte.

„Das ist ein Lauf-Rhythmus“, sagte sie. „Der passt zum Rennen über das Deck. Aber ich brauche etwas Ruhigeres.“

Thea legte beide Hände auf ihren Bauch und atmete langsam ein.

Dann aus.

Ein.

Aus.

„Wie Atmen?“, fragte sie.

Die Trommel machte ein winziges, wärmeres Geräusch.

Tumm.

Nicht ganz.

Aber besser.

„Das war schon schön“, flüsterte sie. „Aber noch fehlt das Meer.“

Also drehten sich die vier Kinder zum Geländer.

Die Sonne war jetzt fast verschwunden. Nur ein goldener Streifen lag noch auf dem Wasser. Die Wellen schoben sich sanft aneinander vorbei. Keine Welle hatte Eile. Jede kam, schaute kurz zum Schiff, glänzte und rollte weiter.

Leni hob eine Hand.

„Wir hören erst nur das Meer“, sagte sie.

Alle wurden still.

Sogar Oskar, der sonst gern sofort etwas ausprobierte.

Schschsch.

Pause.

Schschsch.

Pause.

Schschsch.

Ellen wiegte ihre Muschel im gleichen Takt.

Thea schaukelte ganz leicht vor und zurück.

Oskar trommelte nicht mehr auf sein Knie. Er legte die Hände darauf und wartete.

Die kleine Trommel hörte auch zu.

Dann machte sie leise:

Tumm.

Pause.

Tumm.

Pause.

„Oh“, sagte Ellen. „Das klingt wie Welle und Herz zusammen.“

„Noch einmal“, bat die Trommel.

Leni nickte.

Sie flüsterte:

„Welle kommt.“

Schschsch.

„Herz wird ruhig.“

Tumm.

„Welle kommt.“

Schschsch.

„Herz wird ruhig.“

Tumm.

Die Kinder machten mit.

Nicht laut. Nur mit ganz kleinen Bewegungen.

Oskar hob die Schultern und ließ sie sinken.

Ellen öffnete und schloss langsam ihre Hand um die Muschel.

Thea malte mit dem Finger kleine Kreise auf ihr Kissen.

Leni schaute auf das Wasser und fühlte, wie der Abend in ihr leiser wurde.

Die Trommel klang nun schon viel wärmer.

Tumm.

Tumm.

Tumm.

Aber plötzlich rief eine Möwe über dem Schiff.

Kriaa!

Thea erschrak ein wenig.

Oskar zuckte zusammen.

Die Trommel machte wieder:

Tupp.

„Oh nein“, flüsterte sie. „Da war wieder ein lautes Geräusch.“

Leni sah nach oben.

Die Möwe flog im Kreis. Vielleicht suchte sie einen Platz zum Ausruhen. Vielleicht hatte sie nur gute Nacht sagen wollen.

„Laut ist nicht schlimm“, sagte Leni langsam. „Es darf nur nicht der Chef sein.“

„Wer ist dann der Chef?“, fragte Oskar.

Leni legte eine Hand auf ihr Herz.

„Der ruhige Takt.“

Die Trommel schwieg.

Dann wisperte sie: „Kann ein ruhiger Takt auch bleiben, wenn etwas anderes dazukommt?“

„Bestimmt“, sagte Ellen. „Bei uns zu Hause redet mein kleiner Bruder manchmal, wenn ich einschlafen soll. Dann höre ich trotzdem meinen Kuschelatem.“

„Mein Papa schnarcht manchmal“, sagte Oskar. „Aber nur ein bisschen.“

Thea kicherte leise.

„Dann machen wir den Rhythmus stärker“, sagte Leni. „Aber nicht lauter. Nur sicherer.“

Sie setzten sich noch gemütlicher hin.

Leni begann mit dem Meer:

Schschsch.

Die Trommel antwortete:

Tumm.

Oskar fügte ein sehr leises Klopfen auf sein Knie hinzu.

Tapp.

Ellen ließ ihre Muschel ganz sanft klingen, indem sie mit dem Finger darüberstrich.

Ssss.

Thea summte nur einen Ton.

Mmm.

Zusammen klang es so:

Schschsch.

Tumm.

Tapp.

Ssss.

Mmm.

Nicht wie ein Konzert.

Eher wie eine Decke aus Geräuschen.

Eine Decke, die man über den Abend legen konnte.

Der Musiker hörte auf zu spielen. Er schaute zu den Kindern. Dann lächelte er, als hätte er verstanden, dass gerade etwas Besonderes geschah.

Ganz vorsichtig nahm er seine kleine Gitarre und spielte nur zwei Töne dazu.

Pling.

Plong.

Schschsch.

Tumm.

Tapp.

Ssss.

Mmm.

Pling.

Plong.

Die Menschen auf dem Sonnendeck wurden stiller. Niemand sagte: „Seid mal ruhig.“ Niemand musste das sagen. Die Musik machte von selbst alles weich.

Ein Junge legte den Kopf an die Schulter seiner Mama.

Eine Oma schloss die Augen.

Ein Baby in einem Kinderwagen gähnte.

Sogar der Kellner mit dem Wagen fuhr nun langsamer.

Klicker… klack.

Klicker… klack.

Und dieses Klickerklack störte nicht mehr. Es passte einfach dazu.

Die Trommel wurde mutiger.

Tumm.

Tumm.

Tumm.

Ihr blaues Band zitterte nicht mehr. Es tanzte.

Das gelbe Band wippte.

Das grüne Band nickte.

Und das rote Band kringelte sich vor Freude ein wenig nach oben.

„Ich habe ihn wieder!“, flüsterte die Trommel. „Meinen Abendrhythmus.“

„Wie geht er?“, fragte Thea schläfrig.

Die Trommel antwortete:

„Er geht so: Die Welle kommt. Das Herz wird ruhig. Der Abend hält dich. Die Nacht passt auf.“

Leni wiederholte es leise.

„Die Welle kommt. Das Herz wird ruhig. Der Abend hält dich. Die Nacht passt auf.“

Oskar gähnte.

„Das ist ein guter Rhythmus.“

Ellen kuschelte ihre Muschel an die Wange. „Ein Muschel-Rhythmus.“

Thea legte ihren Sonnenhut neben sich auf das Kissen. „Ein Schlafhut-Rhythmus.“

Leni musste lächeln.

Der Musiker begann nun ein richtiges kleines Abendlied. Es hatte keine vielen Wörter. Nur eine Melodie, die hoch und runter ging wie eine ganz freundliche Welle.

Die Trommel spielte mit.

Tumm.

Nicht zu schnell.

Tumm.

Nicht zu laut.

Tumm.

Genau richtig.

Leni sah zum Himmel.

Jetzt waren dort viele Sterne. Sie funkelten über dem Schiff, als würden sie kleine Lampen für die Reise anzünden. Das Meer war dunkler geworden, aber nicht unheimlich. Es sah aus wie eine große blaue Decke, auf der das Weltreiseschiff sicher dahinglitt.

„Morgen sind wir wieder woanders“, sagte Oskar leise.

„Vielleicht in einem neuen Hafen“, sagte Ellen.

„Vielleicht sehen wir bunte Häuser“, murmelte Thea.

„Oder einen Markt“, sagte Leni.

„Oder ein Eis“, sagte Oskar.

Alle mussten kichern.

Aber nur ganz leise.

Denn der Abendrhythmus war noch da.

Mama kam zu Leni und strich ihr über das Haar.

„Na, meine kleine Weltreisende? Wirst du müde?“

Leni wollte erst nein sagen. Denn es war so schön auf dem Sonnendeck. Die Lichter. Die Musik. Das Meer. Oskar, Ellen und Thea. Die kleine Trommel mit ihren bunten Bändern.

Aber dann gähnte sie.

Ein großes, weiches Gähnen.

„Ein bisschen“, sagte sie.

Papa half ihr aufzustehen.

Oskar, Ellen und Thea standen auch auf. Ihre Eltern warteten schon in der Nähe.

Die kleine Trommel machte noch einmal:

Tumm.

Leni drehte sich um.

„Gute Nacht, kleine Trommel“, flüsterte sie.

„Gute Nacht, Leni“, wisperte die Trommel. „Danke, dass ihr mir geholfen habt.“

„Vergiss deinen Rhythmus nicht“, sagte Ellen.

„Und wenn doch“, sagte Oskar, „hörst du einfach aufs Meer.“

Thea winkte mit ihrem Sonnenhut. „Die Welle kommt. Das Herz wird ruhig.“

Die Trommel spielte ganz leise weiter.

Tumm.

Tumm.

Tumm.

Leni ging mit Mama und Papa über das Deck zurück zur Kabine. Das Schiff schaukelte kaum merklich. Links und rechts leuchteten kleine Lampen an den Wänden. Aus einem Fenster sah Leni kurz das dunkle Wasser. Es glitzerte hier und da im Mondlicht.

In der Kabine war alles ruhig.

Mama zog Leni den Schlafanzug an. Papa legte den kleinen Teddy aufs Kissen. Die Decke fühlte sich kühl und weich an, genau richtig nach einem warmen Tag.

„War es schön mit deinen neuen Freunden?“, fragte Mama.

Leni nickte.

„Wir haben einer Trommel geholfen.“

Papa lächelte. „Das klingt nach wichtiger Arbeit.“

„Sehr wichtig“, murmelte Leni. „Sie hatte ihren Abendrhythmus verloren.“

Mama setzte sich an den Bettrand. „Und habt ihr ihn gefunden?“

Leni nickte wieder.

Dann flüsterte sie:

„Die Welle kommt. Das Herz wird ruhig. Der Abend hält dich. Die Nacht passt auf.“

Mama sagte die Worte noch einmal, ganz sanft.

„Die Welle kommt. Das Herz wird ruhig. Der Abend hält dich. Die Nacht passt auf.“

Papa löschte das große Licht. Nur die kleine Nachttischlampe blieb an. Sie machte einen warmen Kreis an die Wand.

Von draußen kam das Meer.

Schschsch.

Ganz weit weg hörte Leni vielleicht noch die Trommel.

Tumm.

Oder vielleicht war es nur ihr eigenes Herz.

Tumm.

Schschsch.

Tumm.

Leni kuschelte sich tiefer in die Decke.

Sie dachte an Oskar, der morgen bestimmt wieder zuerst loslaufen würde. Sie dachte an Ellen mit ihrer Muschel. Sie dachte an Thea und ihren Sonnenhut. Sie dachte an das Sonnendeck, die Lichterketten und die kleine Trommel, die nun wieder wusste, wie ein Abend klingen konnte.

Dann wurden ihre Gedanken langsam wie kleine Boote.

Sie schwammen nicht mehr wild durcheinander.

Sie glitten ruhig nebeneinander her.

Eins nach dem anderen.

Ganz leise.

Ganz sicher.

Mama gab Leni einen Kuss auf die Stirn.

„Schlaf schön, meine kleine Weltreisende.“

„Gute Nacht“, flüsterte Leni.

Draußen trug das große Schiff sie weiter über das Meer.

Über ihm funkelten die Sterne.

Unter ihm sangen die Wellen.

Und irgendwo auf dem Sonnendeck spielte eine kleine Trommel ihren schönsten, ruhigsten Abendrhythmus.

Tumm.

Schschsch.

Tumm.

Schschsch.

Bis Leni ganz friedlich einschlief.